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19.12.2018  Beitrag / Unterhaltung


Schwarzer Drecksweg


Die offizielle Straßenanschrift des Golfclub Hünxerwald ist ja eigentlich Hardtbergweg 16. Irgendwie Glück gehabt, kann man da nur sagen, denn in Wirklichkeit erreicht man den Golfclub mit dem Auto über den Schwarzen Drecksweg.

Der Hardtbergweg dagegen verläuft am nordöstlichen Längsrand der Driving Range entlang, also in Abschlagrichtung gesehen rechts. Allerdings gibt es am Ende der Driving Range einen Abzweig des Hardtbergweg als Stichstrasse Richtung Südwesten, und wenn man dann über einen Feldweg Richtung Südosten fahren würde, also am linken Rand der Driving Range entlang Richtung Abschläge, dann käme man zum Clubhaus. Mit viel guten Willen also Hardtbergweg 16.

Der Schwarze Drecksweg dagegen teilt den Golfplatz auf in „Erste Neun“ und „Zweite Neun“ und führt auch direkt am Parkplatz vorbei.
Schwarzer Drecksweg ist in Hünxe also tatsächlich ein offizieller Straßenname – als Adresse für einen Golfclub würde eine Werbeagentur wahrscheinlich die Bezeichnung „Originell“ verwenden.

Aber wo kommt der Straßenname überhaupt her? Bei Hardtbergweg ist das einfach: die Strasse verläuft am Hardtberg entlang. Gut, die Bezeichnung Berg sollte man am Niederrhein jetzt nicht überbewerten.

Die Aufklärung über die Herkunft des Namen Schwarzer Drecksweg kommt von Heinrich Rühl, dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins Hünxe.
Die Umgegend des Golfplatzes war früher ein Hochmoor, von denen sich auch heute noch zwei Moore erhalten haben.
Jau, werden jetzt einige Golfer sagen, kennen wir. Moor ist da wo die Bälle immer verschwinden – also eigentlich überall.

In einem Moor ist die Erde tiefschwarz, und bei Regen bekamen die Fuhrwerke die hier durchfahren mussten durch die Pfützen die schwarze Erde ab.
Und jeder der so ein Fuhrwerk gesehen hat, wusste dann sofort: der war „Boven innen schwatten Dreck“ – also oben im Schwarzen Dreck. Damit war eben dieser Weg mitten durch die Schmelten Heide gemeint, wie das Gebiet wohl auch genannt wurde.

Der Schwarze Drecksweg ist zwar mittlerweile asphaltiert, aber die Golfspieler halten an der alten Tradition bis heute fest, nämlich durch den oft zu hörenden Ausruf: „Boah, ich liege wieder mitten im Dreck“. (Ni)






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